Band 
Vierter Theil.
Seite
267
JPEG-Download
 

Achtes Kapitel. 267

fen Blicke, mit dem allmächtigen Blicke einesaufmerksamen Herrn.

Deutschland, es wogte in Frieden, oder imKriege seyn, überließ allezeit Völker an auswär-tige , und zuweilen so gar an feindliche Mächte:es schickte damals den Engländern vier tausendMann Cavallerie und zehrn tausend zu Fuße zu;der König wußte es, und ihm war bange, dieseTruppen mögten sich in dem Ländchen Thierasche,und denen Gegenden von Autenksn, Guise undNervins ausbreiten: er ergrif also die Partheyihnen bis nach Fcre entgegen zu gehen, um nahegenug zu seyn, für die Sicherheit dieser Gränzenzu sorgen. Zu gleicher Zeit sandte er dem Mar-schall dü Biez den Befehl, das Ländchen Oye zuverwüsten, wo er besorgte, man mögkc die Deut-schen in die Winterquartiere leger:, wenn sie etwabis mitten in die Piccardie kommen, und sich mitden Engländern vereinigen sollten.

Das Ländchen von Oye enthält ungefehr vierMeilen in die Länge, und drey in die Breite, ge-gen Norden hat es das Meer, gegen MorgenGrevelingen und den Fluß Aa, gegen Mittag Ar-drcs und Guines, und gegen Abend Calais, unddas Gebieth umher. Der Boden, den viel Ca-näle und Bäche durchschneiden, ist fruchtbar anGrase: und die Besatzungen von Calais und vonGuines und allen den Schanzen, die die Englän-der in der Piccardie besaßen, erhielten ihr Viehund ihre Fütterung aus dieser Gegend: dieß Länd-chen stellte eine Art eines verschanzten Lagers, ja st

gar