27- Sechstes unv letztes Buch.
tlgkeik, die diese I?achläßigkcit für die Zukunft^545 hoffen ließ: so wurden sie aussätzig, und wolltenweiter von nichts hören, sondern nahmen denRückweg nach ihrer Heimakh. Diesen VortheilHatte Franz der Erste großen Theils seiner Wach-samkeit zu danken.
Inzwischen da sich der König mit diesen gründ-lichen Sorgen beschäftigte, griffen die Engländerdie schlecht blockirtwaren, das Citadellbey Outre-au an. Ob gleich diese Festung ihnen den Haftnfrei ließ, so fiel es doch der untern Stadt, dergegen über das angelegt war, nicht wenig be-schwerlich. Schon im vorigen Jahre hatten sichdie Engländer, den Fehler, den der Marschali düBiez dadurch begieng, daß er dieß Citadell, ehees noch vollkommen fertig war, verließ, zu nutzmachen wollen: sie bemerkten Stellen, die nochganz offen waren, andere, die man leicht, undohne bemerkt zu werden, mit Leitern ersteigen konn-te: sie wateten bey Nacht durch den kleinen FlußLiane, wo während der Ebbe, das Wasser nichthöher, als bis an das Knie gieng; eine Stundevor Anbruch des Tages erschienen sie vor demFort: aber die Wachsamkeit der Commendanten,die genaue Wachten, die sie allenthalben und son-derlich an den schwächer« Oertern halten ließen,machte, daß dieser Anschlag fehl schlug. Alle Eng-länder, die in dem Graben herab gestiegen, oderbis auf den Wall hinangekrochen waren, wurdenniedergesebelt: die übrigen zogen sich mit einerUebereilung zurück, die einer Flucht ähnlich war.
Nach