Sechstes und letztes B. Neuntes Kap. 279
Orkans x) gieng zu Foret-Moutier, nahe bey ^ ^
Abbeville, den 8 » Sept. an einem giftigen Fieber '*545aus der Welt. Dieser Prinz?) folgte dem Kö-nige auf allen Reisen, die er dieß ganze Jahr,zur Sicherheit der Provinzen 2 ), die den Anfäl-len der Engländer und der Deutschen, die sich zuden Engländern schlagen wollten*), am meistenausgesetzt waren, fast beständig gethan hatte.
Wie er in Foret-Mouticr ankam, war er, wieman sagt, mit dem Zimmer nicht zufrieden, dasman ihm angewiesen Hatte: er fand eines, kaSleer geblieben war, und das ihm besser gefiel.
Man warnte ihn, er mögte nicht darinn schlafen,weil zwo oder drey Personen in demselben an ei-ner ansteckenden Krankheit, die in der Piccardiegroße Verwüstungen angerichtet hatte, gestorben*wären: Gut, gut, sagte er, noch niemals istein Französischer Prinz ÄN der Pest gestorben.
Er zog sich hier ein giftiges Fieber zu, an welche«er starb **). Aber man ist niemals mit seine»
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2) 8ieiäsn. Lommenc. ig.
* 1 Man sehe das vorhergehende Kapitel.
»«) Le Feron erzählt, der Dauphin «nd der Herzog,von Orkans sey in ein Bauerhaus gegangen, unerachtet man ihnen gesagt, es wäre von der Pestangesteckt. Der Herzog von Orkans habe überdiese Verwegenheit viel Spaß gemacht, und sie«sch weiter getrieben: er habe mit seinem Degendie Matrazzen eines Bettes, das ganz von demPestgift durchdrungen gewesev, ««gelehrt und gr-