Band 
Vierter Theil.
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Z44 Dritte Abhandlung.

6. Oesterreichische Periode. i

/Endlich sahe män im Jahr 1447. das Oester- I^ reichische Haus wiederum den KaiserlichenThron besteigen, den es seitdem unverrückr besessenhak. Von dieser letztem Periode geht uns hierweiter nichts an, als der Theil, der sich bis aufden Tod Maximilians des l. im Jahr 1519. er-streckt. Dieser Zeitraum sahe verschiedene sehrwichtige Einrichtungen, theils entstehen und theilszu ihrer Vollkommenheit gelangen. Man siehetleicht, daß aus so vervielfältigten Theilungen derAutorität, nothwendig ein heftiger Zusammenstoß' entstehen mußte, der der öffentlichen Ruhe allezeitgefährlich war. Und wirklich war Deutschlandvielleicht niemals grausamer zerrissen, als unterder sonst ziemlich glänzenden Regierung des Kai-sers Skgismunds des letzten aus dem Luxembur-gischen Hause. Der Kaiser Albert von Oester-reich beschäftigte steh den Frieden des Reichs wie-der herzustellen. Er erneuerte die Eintheilung 'der Stände in gewisse Creise, die Sigismund be- 'rcrkS gemacht hatte: jeder Creis sollte seinen eige-nen Director haben, der über die Erhaltung derRuhe ln feinem Sprengel wachen sollte. Albertmachte also zuerst eine Theilung in vier, hernachin sechs Creise: abet diese Einrichtung gediehe erstunkerdem Maximilian zurVyllkommenheit: diesertheilte erst iauf dem Reichstage zu AugS-purg Deutschland in sechs Creise, und isl 2. aufdem Reichstage m Cölln ward diese Eintheilung i

erweitert,