Band 
Vierter Theil.
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345
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Dritte Abhandlung. Z45

, erweitert, und zehen Creise gemacht. Diese ze-! hcn Creise sind der von Oesterreich, von Bayern,i von Schwaben, von Franken, der Ober - undNiedersächsische, der.Wcstphälische, der Ober-und Niederrheinische, und endlich der Burgundi-sche, der die Niederlande, und die GrafschaftBurgund begrif, Marimillans Politik ließ die-se Staaten, die mit Deutschland nichts zu thunhatten, in die Eintheilüng der Creise mit aufneh-men ,. um dadurch das Reich zum Schutz derselbengegen Frankreich zu verbinden. Böhmen, undPreußen wollte in keinen Creis mit aufgenommenwerden: beide Länder besorgten, man mögte ih-nen Taxen auflegen, von denen sie bis dahin freygewesen waren. ,

Die natürliche Folge dieser EinkheilMg desdeutschen Reichs in zehen Creise war diese, daß dieFürsien, deren Streitigkeiten den öffentlichen Frie-den hätten siöhren können, mehr in Zaum gehal-ten wurden , daß in der Regierung der verschiede-1 nen Gegenden Dcutschlandcö mehr Einigkeit undUebereinstimmung erhalten, die öffentlichen Ge-fällc und Abgaben leichter eingetrieben, und derBeitrag eines jeden Standes um so viel richtigerausgemacht werden könnte^ , Die mächtigstenFürsten dieser Creise wurden zu Direcksren dersel-ben ernannt.

, Diese Eintheilüng erleichterte die Einführungdes Landfriedens, wozu. eben dieser Kaiser aufdem Reichstage zu Wenns 2495. den ersten? Gründ gei-cht hatte. Alle Bemühungen, die sei-,

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