Band 
Vierter Theil.
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Dritte Abhandlung.

meinen Friedenwieder herzustellen, verursacht hak:alle diese Bündnisse, deren eines auf das anderenothwendig mit Eifersucht und Feindschaft sehenmußte, stöhrten unaufhörlich den Frieden, den sieherstellen sollten: jederman konnte Uuheil anrich«ten, und jeder richtete es an. Kaum unterstundden sich die Gesetze ihre ohnmächtige und verachte-te Stimme hören zu lassen. Alle Verordnungen,in Absicht auf einen öffentlichen Frieden, warenniemals länger,als auf eine kurze Zeit gemacht:man schätzte sich glücklich, wenn man sie auf eini-ge Jahre geltend machen konnte; die Clerisey,die ihrer SeitS die sogenannte rrexuum Oominrmachte, unterstand sich weder etwas zu befehlen,noch zu verbiethen, aus Furcht die halsstarrigenund unbändigen Köpfe aufzubringen, und befrie-digte sich damit, daß sie selbst Straßenräubcr mitSanftmuth ermahnete, ihre Auöschwciffungcn zumäßigen: man gieng mit dem Verbrechen sehr ge-linde um, und dieß ward deswegen um so viel tro-tziger, und verachtete solche übertriebene Gelin-'digkeit.

Endlich ward der Wunsch aller Reichsständeerfüllt, und unter Maximilian dem l. kam der be-rühmte Reichsabschied von Wormö zu Stande, dernachher durch so viel andere Abschiede bestätigt undin der Sammlung der ReichSgrundgefetze unterdem Namen des Königlichen Landfriedens pscispubücse, pacis protause bekannt ist.

Durch dieses Gesetz wurden alle Fehden abge-schast, und unter verschiedenen Arten von Stra-

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