Band 
Vierter Theil.
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Dritte Abhandlung. Z5z

eines Rekchsstandes und Reichsfürsten ankam, ih-re Stimme mit zu geben, die hohe Policey in derdeutschen Kirche zu verwalten, und sich aller Ver-äufferung der Reichsdomainen zu widersetzen.Ueberdem übte jeder Reichsstand in seinem Gebiethedie Souveränitätsrechte aus, nur daß er keineneue Zölle einführen konnte.

Politik in Absicht auf auswärtige

Staaten. Lehnsmaximen desReichs.

sahe damals der Staat von Deutschlandaus, in Absicht auf seine innere Reichsver-fassirng und Regierungsangelegenheiten. Siehetman auf denselben in Absicht auf seine äußerlicheLage, so hatte es gegen Norden Dänemark unddie andern Mächte, die theils an der Nord-theilsan der Balthischen See liegen, gegen Osten dasKönigreich Pohlcn und Ungarn, gegen Südoffdie Türkey, gegen Süden Italien, gegen Ab^ndFrankreich und die Schweiz zu Gränzen. Abecdie Ansprüche des Reichs erstreckten sich so weitüber desselben Gränzen, daß es schiene, alle seineMachbaren müßten sich gegen dasselbe empören»Die Kaiserlichen Publicisten hatten eine Rechks-gelehrsamkeie ausgebrütet, unter deren Begünsti-gung , das aus «nem ewigen Grunde aufgeführteReich von denen fatairfien StaatSvcrändcrungennichts zu besorgen hakte. Sie gicngen zurück bisauf die Zeiten Carls -eö Großen, untersuchten,M.Band, A Wie