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Dritte Abhandlung.
vas Pufendorfsagt, daß Maximilian den Schwe-dischen Ständen befohlen habe, den Aussprüchendes Dänischen Senats zu gehorchen, und daß ersie, im Weigerungsfall bedrohet habe, gegen ßenach den Gesetzen des Reichs zu verfahren.
Ueberhaupt fast alle Machbaren von Deutsch-land setzten den weit aussehenden Ansprüchen des-selben Gründe, die sehr vernünftig waren, ent-gegen. Diejenigen, welche ihre Provinzen denVasallen des Reichs durch Eroberungen abgenom-men hatten, sagten, wenn das Reich nicht habenwollte, daß man seine Lehne einnähme, so müßtedasselbe seine Vasallen im Zaume halten, daß sieihre Machbaren nicht muthwillig beleidigten, oderes müßte dieselben selbst dafür strafen : da dasReich in denen Streitigkeiten, deren Frucht dieEroberung seiner Lehne gewesen wäre, sich nichtins Mittel geschlagen hatte, so müßte es das An-sehen gewinnen, als ob dasselbe seiner Oberherr-schaft entfagt hätte: die Politik des Reichs würdezu grausam und arglistig seyn, wenn es erst ruhigseinen gegen ihre Machbaren ungerecht bewaffne-ten Vasallen zusähe, und ohne ihnen dieseWaffen,deren sie misbrauchten, aus den Händen zu reisten,so lange wartete, bis der Ausschlag des Kriegesihre Verwegenheit gestraft, und sie ihres Lehnsberaubt hätte, und dann käme, und der siegendenParthey diese Güter, die eine Belohnung ihresBluts und ihrer Arbeiten geworden wären, wie»der abfoderte; das Völkerrecht gäbe einer jedenMacht die Erlaubnis, die Güter eines ungerech-
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