Band 
Vierter Theil.
Seite
370
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Z7c> Vierte Abhandlung.

sen Grund wiederholte er in seinem Testamente,durch welches er Navarra seiner Tochter Johanna,der Königinn von Castilien,und seinem Enkel demPrinzen Carl hinterließ..

Als 1518» dieser letztere von den SpanischenKönigreichen Besitz nahm"), so bathen ihn diezu Valladolid vcrsammleten Stände, das König-reich Navarra zu behalten, welches, wie sie sag-ten , der Crone Spanien durch Johanns von Al-bret Schisma zugefallen wäre.

Aber in der Conferenz von Montpellier, diedurch den Tod des Qberhofmcisters von Boisy un-terbrochen ward, unterhandelte man aufrichtigüber die Rückgabe von Navarra. Es schien, dieSpanischen Bevollmächtigten machten aus demSchisma, das sie bisher, als den einzigen Grunddes Besitzes angeführt hatten, nicht mehr soviel:nur ein Spanischer Doctor, Namens Carjaval,drang darauf: wie man aber dem Johann d'Al-bret diese Trennung von der Kirche nicht vorwer-fen konnte, ohne seinen Bundesgenossen Ludwigden XU. desselben noch weit härter zu beschuldigen,weil der ein offenbarer und unmittelbarer FeindJulius des !l. gewesen war, so verwarfen Ste-phan Poncher und der Oberpräsidenk Qlivier, die 'zugleich mit dem Boisy dieser Conferenz beywohn-ten, diesen Grund mit vieler Lebhaftigkeit, undbehaupteten, Ludwig der XU. wäre jederzeit gutcathslisch gewesen: sie erklärten sich, es würde ih- .nen unerträglich seyn, wenn man dessen Gedächt-

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