Z76 Vierte Abhandlung.
gcbohren; Gasts, Vicomte von Castelbon, undJohann, Vicomte von Narbonne. Gasio heyra- !
thete Magdalencn von Frankreich, eine Schwe» ^
ster Ludwigs des XI.; mit derselben hatte er einenSohn, Franz Phöbus, der ohne Kinder verstarb,und eine Tochter Catharina von Feix, eben dieje-nige, die nachgehendö den Johann von Albretheyratheke. Der Vicomte von Narbonne hattevon Marien von Qrleans, einer Schwester Lud-wigs des Xil. den berühmten Gasto von Foix,Her-zog von Nemours, der 1512. in der Schlachtbey Ravcnna blieb, und keine Erben ließ; undeine Tochcer, die Germana von Foip, die nach-gehcnds die zwote Gemahlinn Ferdinands des Ca-tholischcn ward. Der Vicomte von Castelbon,der älteste Sohn Gastons von Foip, und Eleo-noren von Arragsnien, war vor seinem Vater undscinerMutter gestorben,und hatte seinen SohnFranzPhöbus zum vermuthlichen Erben von Navarrahinterlassen. Aber dieß war die Meinung derSpanier nicht: ste verlangten, daß der Vicomtevon Narbonne, ob er gleich nur der jüngste Sohnder Eleonore von Arragonien, Königinn von Na-varra war, seinen Neffen Franz Phöbus aus-schließen sollte, ob dieser gleich ein Sohn des äl-tern Bruders war: weil beym Absterben der Eleo-nore von Arragonien, auf deren Thronfolge esankam, der Vater vorn Franz Phöbus schon todt,und der Vicomte von Narbonne einen Grad zurCrone naher war, als sein Messe. Die Rechtedes Vicomte von Narbonne waren erst auf seinen
Sohn,