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Fünfte Abhandlung.
ne ganze Finanzverwaltung mit äußerster Scharfeuntersucht, und brachten es/ sagt er, mit ei-nem/ Namens Prevot, gebürtig aus Tours,der sein Bedienter gewesen war, so weit, daßsie viel große Geheimnisse und Dinge erfuh-ren/ die zum Schaden des Königs und desKönigreichs verübt waren.
Also ist der Knecht, von welchem Semblan-zay in Marotö Elegie spricht, nicht Gentil, son-dern Prevot/ der, nach Bouchcks Zeugniß, seinBedienter gewesen war: und man schließt ausder Idee des MarotS, der Sembianzai) für schul-dig hielt, daß Prevot sein Mitschuldiger gewesen,daß man ihn mit dem Tode drohcre, wenn er sei-ne Jugend zu retten/ dem Scmblanzay nichtden Strick um den Hals würfe, nicht dadurch,daß er ihm eine Quittung stöhle, sondern, daßer seine geheime Räuborcycn entdeckte, die Pre-voc allein genau und umständlich wußte.
Also geben Marotö Verse, wenn sie aufPrevotgedeutet werden, einen natürlichen und klarenVerstand: ziehet man eben diese Verse auf Gentil,so haben sie nicht allein eine schielende Bedeutung,sondern sie sind dunkel; sie würden anzeigen, dernoch unschuldige Gentil habe kein ander Mittelgefunden, der Todesstrafe zu entfliehen, als da-durch, daß er eine der grausamsten Hinrichtungwürdige That bcgicnge, und die ihm wirklich ein-mal den Strang zuziehen sollte. Wie hatteMarot, der nach der Hinrichtung deö EentilS *
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