4or Fünfte Abhandlung.
Nach dü BouchctS H Erzählung foderte man demSurintcndamm, in Königlichen Angelegenheiten,eine große Summe ab, er wegerte sich dieselbe ^auszuzahlen, und sagte, und bcwieß, der Königsey ihm mehr als dreymal hundert tausend Livresschuldig: hätte er es bey dieser Verwegerung be-wenden laßen, so hätte die Sache keine weitereFolgen gehabt; aber er war unbcdachrsam genug,daß er zu lebhaft auf die Bezahlung desjenigendrang, was man ihm seinem Beweise nach schul-dig war, und der Hof fand kein ander Mittel sei-nes andringlichcn Mahnens los zu werden, alsseinen gänzlichen Untergang; er ließ also mit äus-serster Srcnge seine Finanzverwaltung untersu-chen, und man setzte einem gewissen Prevot,gebürtig aus Tours, der sein Bedienter gewe-sen war, und der um viel Geheimnisse undDinge wußte, die zum Schaden des Königs,und des Reichs gethan waren, äußerst zu:die Nachrichten, die er gab, wurden gerichtlich 'untersucht, und vor eurem engern Ausschußdes Königlichen Geheimen Raths gebracht;darauf ward gemeldeter de Beaune in die Ba-stille gefangen gesetzt, und ihm gewisse Rich-ter verordnet, die rhn über die gegen ihm ge-führten Anklagen und gemachten Untersuchun-gen verhörten, und seine Vertheidigung undRechtfertigung vernahmen: wie er sich über-wiesen sahe,so verlangte er Kraft eines Scheins,den er über seine Tonsur erhalten, an seinen
Bischof,
r) Aluis!. 4, park. 5 . 4lL.