Band 
Vierter Theil.
Seite
408
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4^8 Fünfte Abhandlung.

lich sagt: Sie haben von Madame hören kön-nen, wie viel Geld dem Herrn von LautrecZur Bestreitung der Unkosten gegeben sey: esscheint, diese Worte können nicht, als nur vonden vier hundert tausend Thalern verstanden wer-den, die der Herzoginn von Angoulcme für Lau-krec bezahlt seyn müssen. Scmblanzay schrieb dq-yials natürlich die Wahrheit, ohne zum Vorauszu sehen, was einmal daraus entstehen würde.

8. Die Wahl der Richter, die alle Freundedes Canzlers*), alle gegen Scmblanzay einge-nommen, alle der Rachgier der Herzoginn vcr-kauft waren. Warum ließ man ihn nicht seinenatürlichen Richter? warum vermied man in soeiner wichtigen Sache tnchk alles, was in demPublico ein MiStrauen rege machen konnte?Warum vergrößerte man dieses MiStrauen nochdurch ein unregelmäßiges Verfahren?

9. Selbst die Länge dieses Processes, auswelcher man auf die Schwierigkeit schließen muß,dem Scmblanzay Verbrechen zu finden, und aufdas hitzige Verlangen, womit man ihm welchesuchte.

i o. Das Stillschweigen, welches das Todes-urtheil über das vornehmste dem Scmblanzay an-geschuldigte Verbrechen beobachtet, ein Verbre-chen,

*) Beaueaire sagt, baß der Canzlerdü Prak, dener beschreibt: öixscillm omnillm nsquiüiivuz, qui ^Lemblrmcrio ob tummam ejus smoi'itgrsm wviäs- -! d?.r, illi juciicoz e luacobone, boc ett ox i>L, ljuo»

vel sä 8en«llum ksniienlem xrowoverLk, vel libiKäs» skogm kiekst, äeäic. lchü. üsllic. 17. n. rs