362
Architektur von 1540 bis 1580.
Palladio musste ihnen NischenAnlehnen der Halbgiebel mit
e pt
Intervallflächen harmonisch zu verzieren ist unmöglich, weil o*' ^durch die Schwellung der Säulen eine nicht-winkelrechte For® ^jctund im Grunde doch nur ein Ersatz sind für den freien D urC g»'einer offenen Säulenhalle *).tuen geben. Endlich ist das
schiefen und ihrem wagcrechten Sims (der dann über <! e ® ^,wieder zum Vorschein kömmt) nie ganz schön zu bewerksteU 1 ® ^Als grosser Künstler brachte freilich Palladio eine Art v ° ö ng*monie hinein. Die strenge Einfachheit seines Details, die be 3 ^Berechnung der Theile auf das Ganze bringt bei ihm imBiefzwingenden Eindruck hervor. ß"
In Betreff des Innern belebt er die Anordnung der friib erlnaissance durch einen imposanten Organismus von kräftigennamentlich Halbsäulen, und durch Verhältnisse, welche d 1 ®wahren scheinen, so lange man sie vor Augen hat. Auch liier 11 ^Eine Ordnung. Durch ausdrückliche Verfügung des Meist®* 9 ^durch einen glücklichen Zufall blieben diese Kirchen ohne Vero j,i tund Bemalung. (Irgend eine decorative Gliederung der Gewölbe &
is «>
der Piazzetta gegenüber gelegen, ist das frühste dieser Gebä' 11 ^,,^ 1
gönnen 1560). Schon von aussen bilden Kirche, Querschiff > ist
er 11
und Kloster eine malerische Gruppe. Der Eindruck desbesonders schön und feierlich. Die Hauptordnung hat, wieHalbsäulen; die von ihr eingefassten Bogen ruhen auf Pilastern j ^der ganz einfachen Kuppel treten dann auch in der Haupt®*^^Pilaster hervor; in den Seitenschiffen eine kleinere Ordnung v ° n . j. i"Säulen, Die Querarme scliliessen im Halbrund. Der Dur®* 1 "
den hintern Mönchschor durch eine schöne Säulenstellung mit gGebälk ist durch die darüber gesetzte Orgel verdorben. n,,s
mit seinem vielbewunderten Refectorium istschwer zugänglich.
gegenwärtig
DaS ^ «er-
als
Die Fassade von S. Francesco della Vigna (1568) wieder
■holt
$
■feiflj