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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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464 Antike Sculptur . Weibliche Gewandstatuen-

Haupt; über dem feinen Unterkleid ein eigenthümliches 0 ,)er ^ ct ist 1welches wahrscheinlich dem äussern Effect zu Liebe so gß^ 1mit sehr weiter oberer Öffnung, sodass es bei jeder Bewegung ftU t ;efeArme herabfallen müsste; von einem schweren Stoffe, welcher ge-schäftige „Augen“ bildet, wie sie sonst kaum an einem ant ^ d 1 *wände Vorkommen; im Ganzen macht sich der Eindruckeinem schön drapirten Modell geltend. ; V /

Den männlichen Togaflguren stehen am meisten parallel e 9 ii'zahl mächtiger Gestalten von betenden oder opfernden Frau en 1tinnen). Weniger wegen der Ausführung als wegen der ^ ^

a digen Erhaltung nennen wir hier die eherne sog. Pietas des J» «i'von Neapel (grosse Bronzen). Das Untergewand tritt sehr V fden zurück; weit die Hauptsache ist der gewaltige Mantel)die ganze Figur sammt dem Haupte umwallt. Von den a» s & eten Armen klemmt der linke mit dem Ellbogen die beiden H all P p,if 5zusammen, welche hierauf in zwei Zipfeln unterhalb des ji l

auslaufen; ein drittes Ende, dessen innerer Umschlag schön 11Brust hinläuft, fliesst dann über den linken Arm hinunter. — jc<morexemplaren ist bisweilen die Arbeit besser, das Motiv *Verstümmelungen wegen unverständlicher. — Gut erhalten, hi s ^ e \S

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li Hände (deren jetzige Restauration allerdings die Orantinnerkennen lässt) und die Gewandenden rechts vom Beschauer,eine Marmorfigur dieser Art in derselben Sammlung (Hall®berius), welche man unbedingt den herrlichsten römischen ö c ' t ; e feStatuen beizählen darf. Die bronzene Pietas würde daneben inSDunkel zurücktreten.

Sehr häufig kommt dasjenige Motiv vor, welches unter den ^sen vorzüglich der Polyhymnia eigen ist: das Obergcwa 11 ( | C (hüllt bereits die linke Seite und den linken Arm, so dass v0l (]) ge''Hand nichts oder nur Fingerspitzen sichtbar sind; hinten her® ^ c rschlagen, soll es-mit der erhobenen Rechten eben noch cinffl®die linke Schulter gelegt werden. (Schön an zwei Statuen jung er v0 jc merinnen, vielleicht von der Familie des Baibus , im Muscurn^dNeapel, erster Gang, und an einer Kaiserin, dritter Gang)-e an der sog. Iphigenia , welche in der Kirche S. Corona zn r jineben dem ö. Altar links sich befindet. — Die florentinische pf‘ ßS