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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des romanischen Styles. Parma-

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Je nach den Gegenden hatte der Kampf der beidenganz verschiedenen Verlauf. In Venedig tritt der rom »» 13 jj ar c« 5 'wir sahen, glänzend auf in den Mosaiken der Vorhalle der ^kirche, doch nur um ebenfalls byzantinischen RiickfäRe»

a machen. In Parma enthält das Baptisterium in

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unbedeutend» .et-

lichen Fresken (mit Ausnahme der untern, welche unucu«— B \sind) eine der wichtigsten Urkunden des romanischen Style® i 0^’

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schiedenen Händen der ersten Hälfte des XIII.zeigen sie besonders in den erzählenden Theilen, am n»*”' pp

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pel, das Eilige und Bewegte, die leidenschaftliche

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jenem noch keines physiognomischen Ausdruckes fähigeneigen ist. — Einzelne meist ruhige Heiligenfiguren in Fr eS ^e ^bschieden gemischt aus beiden Stylen, findet man an der F» 9 v«"

Domes von Reggio (XII. oder X1XL Jahrh.), — an den ’VF® 0 ie9 & tSc S. Zeno in Verona (XII. Jahrh., hinter halb abgefallenen ^

dXIV. Jahrh. hervorschauend), — in der Vorhalle von S- 1zu Mailand (aus verschiedenen Zeiten), u. a. a. O.

Bevor von Toscana die Rede ist, fassen wir noch ein» 18 ftKunstzustände ins Auge wie sie vermuthlich sich entwiche 14 ®^ $$jugendlicher Styl, der. Vieles zu erzählen hätte, des Ausdr» c ^le"nur in beschränktester Weise mächtig ist, taucht nebengeheiligten Styl auf. Er ist noch nicht auf das Schöne und 1 ^(or» 8 ®gerichtet, aber er empfindet auch keine Verpflichtung auf da sund Ascetische ; fast absichtslos gestaltet er seine Figuren j 1 'Ebensowenig ist für ihn ein Grund vorhanden, in der beim»»*^ &einanderfolge byzantinischer Stellungen und Gewandmotive >bestimmten Typen heiliger Geschichten u. s. w. eineHeiligkeit anzuerkennen; er giebt Alles nach seinen eigenen A fll( idund schafft dabei von sich aus naturgemässere Stellung 6 »0fliessende Gewandung, neue hastige Züge des Lebens. hl» n g e "an diesen und jener Kirchenwand mit seinen paar Leim faIwähren. Aber die Mosaicisten, welche ihre Technik und d e »^ $$tinischen Styl für unzertrennlich halten mochten, müssenTages erleben, dass der neue Styl sich einer der römische»