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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Lionardo und Schul®

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wie eine helle Brustwehr die Gestalten durchschneidet,grössten Vortheil; das was die Zwölfe bewegt, liess sich dem ^

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liehen nach schon im Oberkörper ausdriieken. In der g alOrdnung, den Linien des Tisches

und des Gemaches is* ^

absichtlich so symmetrisch als seine Vorgänger; er überbietet 91 ji

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die höhere Architektonik seines Ganzen in je zwei GrupP eI1Dreien, zu beiden Seiten der isolirten Hauptfigur.

Das aber ist das Göttliche an diesem Werke, dassWeise Bedingte als ein völlig Unbedingtes und Nothwendig 8SEin ganz gewaltiger Geist hat hier alle s eine Schätze vor udthan und jegliche Stufe des Ausdruckes und der leiblich eI1 $$in wunderbar abgewogenen Grundsätzen zu Einer Harmonie ^ e \ctDen geistigen Inhalt hat Göthe abschliessend auseinandergesetzt- J?®'

Geschlecht von Menschen ist diess! vom Erhabensten tu 9

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fangene, Vorbilder aller Männlichkeit, erstgeborne Söhne,d erdeten Kunst. Und wiederum von der bloss malerischen Seite J “ ^

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neu und gewaltig, Gewandmotive, Verkürzungen, Contraste- ^man bloss auf die Hände, so ist es als hätte alle Malerei 'Traum gelegen und wäre nun erst erwacht.

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Von den mailändischen Schülern hat Bernardino Dnach 1529) bei seinen frühsten Arbeiten den Lionardo nochkannt, bei denjenigen seiner mittlern Zeit ihn am treusten re ^ jg t!i! 1< ^bei den spätem aber auf der so gewonnenen Grundlage se ^ (l iV e * ltweiter gedichtet, wobei es sieh zeigt, dass er mit unzerstörbare 1 ^ ^ ^sich nur das von dem Meister angeeignet hatte, w-as ihm ^

Sein Sinn für schöne, seelenvolle Köpfe, für die Jugendseligk el „o*dem Meister sein Genüge und die edelste Entwicklung,seine letzten Werke geben hievon das herrlichste Zeugnis®-

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ist von der grossartig strengen Composition des Meisters

auf ihn übergegangen; man sollte glauben er hätte das - (

nie gesehen (obsclion er es einmal nachgeahmt hat), so {

und ungeordnet sind seine meisten bewegten Scenen. Auch $$oft ganz leichtfertig und gleichgültig. Dafür besass er st