Coreggio.
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ei1 und zuvorkommenden Einwohner willen, die das schlechteste'fassr - -
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unerlich so frei von allen kirchlichen Prämissen, wie Michelan-hat Coreggio in seiner Kunst nie etwas anderes als das Mitteln , das Leben so sinnlich reizend und so sinnlich überzeugendMöglich darzustellen. Er war hiefür gewaltig begabt; in Allem,® e lb' ZUl ' Wiridichmaehung dient, ist er Begründer und Entdeckerini Vergleich mit Iffonardo und Tizian .
Allein in der hohem Malerei verlangen wir nicht das Wirkliche,
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0r n das Wahre. Wir kommen ihr mit einem offenen Herzen ent-
l e ® etl und wollen nur an das Beste in uns erinnert sein, dessen be-^ e Gestalt wir von ihr erwarten. Coreggio gewährt diess nicht;
Aüschauen seiner Werke wird darob wohl zu einem unaufhörli-Protestiron; man ist versucht sich zu sagen: „als Künstler hättestjj dieses Alles höher zu fassen vermocht.“ Vollständig fehlt das sitt—k, Erhebende; wenn diese Gestalten lebendig würden, was hätte
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an ihnen? welches ist diejenige Gattung von Lebensiiusserun-' v elche man ihnen vorzugsweise Zutrauen würde?
^ Aber das Wirkliche hat in der Kunst eine grosse Gewalt. Selbst^ s ' e das Geringe und Zufällige, ja das Gemeine mit allen Mitteln« Realität darstellt, übt dasselbe einen zwingenden Zauber, wenn11 Von widriger Art. Handelt es sich aber um das sinnlich Rei-
Er zuerst stellt in seinen Seenen den Ka-und vollkommen dar. Das Zwingende liegt
so erhöht sich dieser Zauber unendlich und berührt uns dä-6 C'* SC * 1- 'Air brauchten dieses Wort bei Miehelangfilo’s Postulat, Br Physisch erhöhten Menschenwelt; mit ganz entgegengesetztenbringt Coreggio eine Wirkung hervor, die wiederum nicht an-t^ Zu bezeichnen ist.
1,10 m e n t vollständigd , in dieser oder jener schönen und buhlerischen Form, sondern^ tn > dass für die Existenz dieser Form eine unbedingte Überzeu-^J 1 ® ' ll dem Beschauer hervorgebracht wird vermöge der vollkom-
^cll "“'Ziehen (und durch versteckte Reizmittel erhöhten) Mitdar-hing
von Raum und Licht.
*'ch ^ ntGr seinen Darstellungsmitteln ist das Helldunkel sprieliwört-d[ eg ^ 6 r i i hmt. Das ganze XV. Jalirh. zeigt eine Menge einzelner VersucheCr Art, allein bloss mit dem Zweck, das Einzelne möglichst vollständig