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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Venedig .

dass er dergleichen als Mindestfo 1 ^

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man auf die Vermuthung, __ _

accaparlrt und grossentlieils als Improvisator durchgeführt .„Ve» eÄEs giebt von ihm zunächst treffliche Bildnisse, welche wnoch nicht sorglos gemalt werden durften. (Zweifelhafte,aim Pal. Pitti; — das con amore gemalte des Jac. Sansovinoebenfalls sehr ausgezeichnete eines bärtigen Mannes in rothem # ptb kleid etc. in den Uffizien; andere überall.) — Sodann sind ü ^et 9 " 1Werke seiner frühem Zeit durch den vollen tizianisclien Goldt° n c iischätzenswerth als die irgend eines andern Nachfolgers des ® pjtttcMeisters; so das naive Bild: Vulcan, Venus und Amor, im I 'mH?

dessen Gleichen man in Venedig kaum finden wird. Auch die ' ^id stücke aus ovidischen Metamorphosen in der Galerie von M°“ da 9noch ziemlich farbenreich. In Venedig gehört am ehesten h lC 9 u 9eWunder des heil. Marcus, der einen gemarterten Sd a ' ^den Händen der Heiden rettet (Academie). Hier geht T. vielld c ^ ß

erstenmal über alle bisherigen venezianischen Absichten

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Scene ist ungleich bewegter und confuser; der Künstler sudkürzungen der schwierigsten Art auf und verrätli z. B. in dem

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lieh kopfabwärts schwebenden Heiligen, dass alle höhere Au"

ihm nichts gilt, sobald er seine äusserliche MeisterliaftigkeitTag zu legen Anlass hat. (Rubens hat viel nach diesem Bilde— Dann eine ebenfalls noch schön gemalte aber frivole Dars^.^Dder Ehebrecherin, welcher man es ansieht, dass sie den S ett> J]0 fl>Christus nicht respectirt. (Ebenda.) — Ein anderes Werkf guten Palette: die Geschichten des wahren Kreuzes, im rechte 11 ^schiff von S. M. mater Domini. — Auch die grosse Hochzeit v011gin der Sacristei der Salute (kleineres Exemplar in den Uffi zien ' , | )e ijJ

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stattliches Genrebild von häuslichem Charakter (nicht vonwie bei Paolo Veronese ), wobei wenigstens das Wunder un y 0 jiWirkung löblicher Weise in den Vordergrund verlegt sind. ■" d 1hden 56 zum Theil colossalen Bildern, womit T. die ganze SßU 0 ^

S. Rocco angefüllt hat, ist hauptsächlich die grosso Kreuziß' ,yder sog. Sala dell’ albergo) noch schön gemalt und tlieilwe 1im Gedanken bedeutend. Hier lernt man denn auch die hoch'"' 1 ^historische Stellung T.’s vollständig kennen; er zuerst gestalt ysonders in der grossen obern Halle) die heilige Geschichte V° n