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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Ausgang der Schule. Der Dogenpalast.

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faf. ich t, welche wir fortan in den Deckenbildern aller Säle dureh-^ finden werden, ist selbst -bei schwebenden Figuren in der)>® e * keine absolute sondern eine halbe, eine Art von Schiefsicht.

‘ Css sieh schon fragen, ob an Decken überhaupt, oh vollends an'ts 8 ^ e °ken figürliche Darstellungen gehörten; ferner wenn es durch-*U)f ^ t0sse reiche Compositionen sein sollten, ob nicht die gewöhnlicheVorderansicht und die ideale, strenge Composition den Vorzug§5 ' B hten vor diesen künstlich verschobenen und illusionsmässig an-lnj^ ne ten Gruppen; die irdischen Ereignisse bleiben in solchen Decken-de 1,11 d °eh unglaublich, und die himmlischen wollen überhaupt anders^schaut sein als nach dem Massstab der räumlichen (und obendreinj. Einzelne ganz naturalistischen) Wirklichmachung. Genug —iS et r ° a 'b des Irrthums, welchen alle Maler des Dogenpalastes theilen,

1 es doch grosse Unterschiede, und Paolo wird uns stellenweiseZu vergnügen, selbst zu überzeugen wissen.

L S ala delle quattro porte. Tizians grosses, spätes, nochagemaltes Präsentationsbild, ein rechtes Denkmal der Gegen-s^^hation; der Doge Ant. Grimani vor der in voller Glorie er-i^^uden Fides knieend. — Die Schlachtenmaler dieses und andererjj. ® durften durch freie Phantasietrachten und Episoden aller Art dasbie ische an ihrem Gegenstand völlig in den Schatten stellen. —^^' ere monienbilder, so wichtige Facta sie darstellen mögen, wie%1 l * ie Verbindung mit Persien (Empfang der pers. Gesandten, vonlj e .^ Caliari), sind dramatisch ganz gehaltlos. So auch der Empfang^., ric ka III, von Andrea Vicentino . Zu dieser Art von Auffassung< * Cr keitere Fleiss eines Carpaccio, dem man um der Detail-wil len die Abwesenheit aller hohem Dramatik gern zu GuteW ~~ Tintor etto’s Deckenbild ergötzt die ceremoniöse Ilöflich-’hit welcher Jupiter die Venezia aus dem götterreichen Olymp®driatischen Meer herab führt.

Hl a ^ a dell’ anticollegio. Die vier mythologischen Wand-b^ B ht r '‘ int:ore * )to ’ s sind von seinen bestgemalten, aber freudlos ge-il^ ’ ^ ass kch in den Bewegungen; man sehe, wie Venus zur Ivrö-ist ^ Cr Ariadne herbeischwebt. — Jacobs Rückkehr nach KanaanHo 1 %vi °ktiges Haupt- und Urbild derjenigen Palette, aus welcherk° Bassano und die Bassaniden jene Hunderte von ländlichen