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Zweiter Band.
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504
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Sihlfeld, das. S. I. 49, 12«, 163. ll. 414.

Sihlthal, das. S. I. 117, 161, 273.

Sihlwald, der. S. I. 49, 174, 182, 274, 285. II. 256, 474

Sillisegg, Hinter- und Vorder-, zwei W. in der Pf. Baiima.

Sitzberg, Pf. im Bez. Winterthur (8 W. und 7 H.), die jüngsteKirchgemeindc des Cantons in ihrer Lage Sterncnbcrg nicht unähn-lich. Die Fruchtbarkeit ist sehr verschieden, der Boden steinig undmeistens leicht. Neben Feldbau und Viehzucht gebe» sich die Bewoh-ner, deren Zahl auf ungefähr 40« ansteigen mag, theils mit Baum-wollcnweben, theils mit dem Flechten von Körben ab. Die mei-sten der 40 Häuser (mit 68 Wohnungen) sind hölzern, die weni-gen übrigen von Fachwerk. Fast alle Dächer haben Schindel -, dieandern Ziegelbedeckung. Die große Entfernung der Bewohner dieserPfarrgemeinde von ihrer Mutterkirchc Turbenthal und die schlechteBeschaffenheit, ja nicht selten, besonders für Kinder und alte Leute,beinahe völlige Unbrauchbarkeit der Wege hatten schon vor mehr alszweihundert Jahren den Wunsch geweckt, eine eigene Kirche zu be-sitzen, und Hähern Ortes ward auch bereits damals ein solches Be-dürfniß anerkannt. Der Abhülfe stellten sich jedoch zu viele Hinder-nisse in den Weg. Im Laufe des vorigen Jahrhunderts wurden neuer-dings Versuche gemacht, dem Mangel an kirchlich-religiösem Unter-richte in jener Gegend zu steuern, und 1788 war die Angelegenheitso weit gediehen, daß bereits die ökonomischen Mittel zur Erbauungeines Gotteshauses zugesichert waren und das Projekt seiner Ausfüh-rung sich näherte, als wieder der Eigennutz Einzelner den Zankapfelin die gemeinsame gute Sache warf, die bei den Behörden nicht diewünschbare kräftige Unterstützung erhielt. Nachdem, entmuthigt durchdas wiederholte Fehlschlagen, alle Wünsche verstummt waren, erwach-ten sie fast ein halbes Jahrhundert später desto lebhafter, fanden andem damaligen ersten Bezirksvorstehcr, dem jetzigen RegierungsrathcJoh. Rudolf Sulzer, eine» kräftigen Belebcr und bei den oberstenBehörden geneigtes Gehör, so daß durch einen Großrathsbeschluß vom29. Juni 1836 die auf dem Berge liegenden, zu Turbenthal gehören-den Oertchen, uuter dem Namen Sitzbcrg, zu einer eigenen Kirch-gemeinde erhoben wurden, die mit der Mntterkirche nur noch in Be-ziehung auf das Nrmenwcsen in Verbindung steht. Klein, aber äu-ßerst freundlich ist die im Jahre 1837 erbaute Kirche. S. auch S. 364.

Spauweid, die. S. 243.

Spiegelberg, W. in der Pf. Hinweil.

Sprecherhäuser, W. in der Pf. Acugst.

Stadel, Pf. im Bez. RegenSbcrg (2 D. Stadel und Windlach,2 Du. Rath und Schüpfheim), am Fuße des Stadlcrbergs, in ein-förmiger Lage. Das als Ackerfeld benutzte Land ist meistens kiesiger,das Wiesenland hingegen mehr oder weniger sumpfichter Natur. Wasdie Fruchtbarkeit anbelangt, so muß sie mittelmäßig genannt werden.1634 zählte man 689 E.; 1836, 1342 (1325 C., 14 Sch., 3 Fr.s.Feld-, Weinbau und Viehzucht bilden die fast ausschließliche Beschäf-tigung. Von den 192 Häusern (mit 222 Wohnungen) sind, bis aufzwei ganz gemauerte, alle aus Fachwerk gebaut. Fünf Sechstheilcder Gebäude haben Ziegel-, ein Scchstheil Strohbedcckuug. Zu Sta-