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Wald, der Distriet (während der Helvetische» Periode), enthieltdie Pfarrgemeindcn: Bärentswcil, Fischenthal , Hinwcil und Wald,mit ungefähr 11,300 Einwohnern, S, auch S, 207,
Wald, Pf, tm Bez, Hinwcil (Flecken Wald, 2 Dn, Hittcnbcrgund Uiitcrlaupen, 30 W, nnd 56 H,), in einem weit ausgedehnten,von Bergen nnd Hügeln umgebenen Becken, Im allgemeinen ist derBoden ziemlich fruchtbar; die Erdarten sind verschieden, vorzüglichaber zu Wiesen geeignet. In den Thalgründcn findet man mehrmoorichten und sumpfichten, aus den Bergen dagegen mehr stei-nigen und leichten Boden, 1634 zählte man 570 E,; 1836, 3895(3811 E',, 64 Sch,, 20 Fr,), Der Haupt,lahrnngszwcig besteht inBaumwollenfabrikation, dann folgen Feldbau und Viehzucht, Es gibt395 Häuser (mit 685 Wohnungen). Die einen find ganz von Holznach Toggenbnrgcrart gebaut, die andern von Fachwcrk, noch anderehaben Wickelwünde (ein Gemisch von Kalk nnd Stroh, auch gibt esgemauerte. Auf den ältern Gebäuden erblickt man Schindeldächer,mit Steinen oder sogeheistencn Weggen belegt, auf allen andern Zic-gelbcdecknng. Dieser Ort verschönert fiel, von Jahr zn Jahr, ins-besondere derjenige Theil, wo die Kirche sich befindet. Die Umgegendbietet die freundlichsten Spaziergängc dar. Der Bachtel ist andert-halb Stunden entfernt; nach Hittenbcrg, GüntiSberg nnd Batzcnbcrqfind drei Viertelstunden, Uebcrall breiten steh auf diesen Höhen vorden, Blicke der obere Theil des Zürchcrsecs nnd die der Cultur wie-der geschenkten Linthgegcnden bis nahe an die Brücke von Mollisa»S, und über sie erhebt sich der wunderschöne Gcbirgskran; vcnnSäntis bis nach dem Berncrobc,lande. Oberhalb Riet, an der Straßenach Schaufclberg, schäumt der Wcißenbach über einen 80 Fuß hohenFelsen herab, im Sommer einen prächtigen Wassersall, im Wintereine nicht minder schöne Eissäule bildend, die gewöhnlich, wenn dieFrühlingswärme sich eingestellt hat, mit donnerndem Krachen zusam-menstürzt, In der Mitte des verflossenen Jahrhunderts war zwischendem Collator und der Gemeinde Wald eine lange Fehde über denKartoffelzehntcn, Ein NcgierungSbeschlnß machte diesem Kartossel-kriege ein Ende, Durch die Tößlhalstraße hat die Gegend von Waldungcmcin gewonnen, und den jüngcrn Leuten möchte es fast wie einMährchen vorkommen, daß einstens die Bewohner von Ried die Er-richtung einer eigenen Pfarre wünschten, indem sie, zumal im Win-ter, den Weg nach der Kirche nur mit Lebensgefahr gebrauchen könn-ten, Mitunter find die Gewässer gefährlich. So wurde 1789 dieBrücke über den L-chmittenbach bei Leuen weggerissen nnd im Juli1831 durch die Jonc und einige Seiienbäche, vornämlich im DorfeWald und unterhalb desselben ein großer Schaden verursacht, S. auchI. 50, 121, 122, 231, 287, 363, H, 22, 111, 156, 281, 363 , 3S5,373, 381,
Wald, W, in der Pf, Banma.
Wald, W, in der Pf. Ellikon,
Wald, W, in der Pf, Fischenthal ,
Waldi, W, theils in der Pf, Kilehberg, theils in der Pf. Langnau,Walfershausen, W, in der Pf, Wezikon.
Wallenrüti oder Loo, W, in der Pf. Oberwintcrthnr,Wallikon, Dn, in der Pf, Pfeffikon ,