halten, indem er sagt: »Mir ist wenigstens nicht»bekannt, daß Friedrich die Schwachheit hatte an»Sttrndeütcrcy zu glauben, wie so viele andere»grosse Fürsten. Er verlachte so ziemlich alleVor-»Hersagungen. Indessen schien er doch neugierig,»ein gewisses Prophetenbuch zu sehen, im Ge-schmacke der Bücher des Nostradamus , wovon»man sagte, es sey in dem alten Kloster Lenin ge-»funden (*) ?»
Ueberhaupk hat Herr Denina hier nicht ganzunrecht. Aber die Weissagung aus dem KlosterLenin (Var'iLmium Uemuenie) hat ganz und garkeine Aehnlichkcit mit den Prophezeyungen desNostradamus; sie ist auch kein Buch, sondern eincinzeles Blatt, das mau wollte bey FriedrichWilhelms des Ersten Zeiten, unter einem Steindes Klosters Lenin gefunden haben. Es ist imalten Mönchslatein geschrieben, verschiedentlichgedruckt, und eine blosse Betrügerey, oder viel-mehr, wie die weisse Frau, ein blosser Spaaß.Vor mehr als zwanzig Jahren entdeckte sich inBerlin dieser Spaaß. Die Bücher eines verstor-benen Professors am Joachimsthalischen Gym-nasium wurden in einer öffentlichen Auckion ver-kauft. Im Auttimiscatalogus stand die wahreUrkunde dieser Weissagung, unter der Rubrik;Loircepr des VaÜLluii Uenluensls! — So kam
also
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