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6!niew (Mewe), '5?auptort des gleichnamigen Di-strikts.
2 > Preußen. Dieser Landschaft, von verschiedenen, un-ter dem allgemeinen Namen Borussen, Po-russen, spä-ter Preußen begriffenen, Völkerstämmen bewobnt, zumTbeil förmlich in Polens Besty, zum Tbeil wenigstens un-ter seiner Oberhoheit, bemächtigte sich Friedrich 1772.
West- und Ostpreußen sind reich an Produkten, wieSteinkohlen, Bernstein :c., und an Vieh-, namentlich Pferdezucht.Ostpreußens , balb polnische, bald litbauische, mit vielen Frem-den vermischte, Einwohnerschaft beträgt 1,800,000. Preu-ßen faßt in siff»
1) Die Wopwodschast Kulm, aus den Ländern Kulmund Milacho w bestebend, mit den Städten Kulm an derWeichsel , Starngrod (Mthaus), Kulm see.
Tborn, an der Mündung der Drwcnva in die Weichsel gelegen, eine der blühendsten Städte von Polnisch-Preußcn.
Golup. Michalow, Hauptort des gleichnamigen Di-strikt
Brodnitza oder Straßburg , mit einer alten, verfal-lenen Festung.
Graudentz, an der Mündung des Ossa in die Weichsel ,von den Preußen befestigt. Endlich noch Rogozno.
2 ) Die Woywodschaft M alborg oder M arienburgumfaßte vor 1772 die vier Distrikte Sztum , Christ bürgoder Kiszpork, Marien bürg und Elbing , und gebortjetzt zum Regierungsbezirk Danzig . Ihre Städte sind:
Malborg (Marienburg ), am rechten Nogat- oder Weich-selufer, mit 5000 Einw.
Sztum. Christ bürg, an der Serguna.
Elbing , ehemals Handelsstadt, hat fünf lutherische, einekalvinische, eine katholische Kirche , 20,000 Einwohner und nur200 Juden darunter.
5) Warmien. Heilsberg ist Hauptort der Provinz.Weitere Orte sind:
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