Band 
Zweiter Theil.
Seite
205
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I-) Die leichte Infanterie, 2 L 0 Man» stark, wurde mitder 2ten Halbbrigade inkorvorirt.

c) Die 70 Husaren, wurden in verschiedene Dragoner-«nd Chasscurrcgimenter vertheilt.

ä) Die Artillerie wurde in eine Kompagnie von 120 Mannformirt, welche an die französischen Nordküsien abmarschirte.

Obbenannte helvetischen Auxiliärhalbbrigaden, waren ausFrankreich und der Schweiz, nach Oberitalien , Korsika undder Insel Elba abgegangen, wo sie garnisonirten; dieselbensollten den Kern der neu zu errichtenden Schweizerregimenterbilden. Indessen war die Zahl ihrer Mannschaft sehr vcr-,mindert und selbst eines der Bataillons mit der französischen Expedition nach St- Domingo eingeschifft worden, wo sol-ches beinahe ganz aufgerieben ward.

Verfassung der xix Kantone; Unruhen am Zü-richsee .

Im Schweizerlande eiferten alle Wohldenkenden die ge-setzliche Ordnung, in einer, den alten Gebräuchen sich nähern-den Form, wiederherzustellen, und nachdem sie das Unheilder Revolution ertragen, trachtete man auch deren wohlthä-tigen Konsequenzen: engere Bundesverwandtschaft,Gleichheit der Rechte aller Bürger und allerStände, zu genießen. ES strebten sämmtliche Kantone, dieverfassungsmäßigen Regierungen zu organisiren und aus demEhaos der verworrnen Kriegsverfassung, ein kantonal-Eidgenössisches Heerwesen einzuführen.

Unter diesen Aspekten räumten die französischen Truppenzweitenmal den Schweizerboden gänzlich, im FebruarE4, während Bern , dem Direktorialort, die Leitung derGeschäfte anvertraut war. Den Moment schienen einige Ru-hestörer abgewartet zu haben, um einen Aufstand zu bewerk-stelligen, d^n schon im Merzmonat weigerten mehrere Ge-meinden an, Zürchersee, trotzig den Eid, und griffen zu denWaffen gegen die Hauptstadt. Zürich stellte ein Bataillon aufdie Beine und ernannte eine Kommission aus fünf Mitglie-dern zur Leitung der militärischen Angelegenheiten, in Ue«