Band 
Erster Theil.
Seite
473
JPEG-Download
 

473

worden wäre. Mißmuthig über vereitelte Hoffnungenund besorgt, durch Seitenmärsche der Franzosen von derKüste abgeschnitten zu werden, überdies; noch hinläng-licher Lebensmittel ermangelnd, verließ er in der Nachtvom 3. auf den l). seine Stellung bei Lugs, durch bren-nende Wachfeucr die Franzosen tauschend. Kein Nach«trab hinderte diese, am 9. in der Frühe die Stadt zubesetzen, wo sie eine Menge von Gepäck, Munitionskar«rcn, einen ansehnlichen Artillericpark und mehrere hun«dert Englische Kranke fanden, welche der Feind ausMangel an Fuhrwerken nicht fortbringen konnte. Er nahmseinen Rückzug auf Dctanzos, wo er am 10. Hall machte.Noch an demselben Tage hatte er einen Theil der Fran«zösischen Armee im Angesichts. Er hielt es daher fürgerathen, sich noch weiter zurückzuziehen und am 11 .auf den Höhen eine Vtertelmeile vorwärts Coruna einefeste Stellung zu nehmen. Sie bildete zwei Linien. Am12. erschien Soult , dem Neu unterdessen bis in die Ge«gend von Lugo nachgerückt war, um ihn nöthigen Fallszu unterstützen, mit dem Großkhcile' seiner Armee demFeinde gegenüber; allein von aller Artillerie entbl-'ßt,die wegen der abgebrochenen Brücke, welche von Durgoüber den Mero führte, erst am 14. wieder zu ihm stieß,und noch Verstärkung erwartend, konnte er den Angriffnicht wohl wagen. >

Unterdessen zog Ney gegen Vigo*), um sich der dortliegenden Englischen Transportschiffe zu bemächtigen, undGeneral Franceschi mit einer leichten Reiterbrigade den

') Vicu« Sj>scorum.