Band 
Erster Theil.
Seite
478
JPEG-Download
 

478

waren wohl diese, daß Moore wahrend seiner Operativ,nen in Leon und Galicicn die Engländer nicht mit denSpaniern unter Romana vermischte, sondern diesen seinereigenen Verfahrungsweise überließ; dann, daß er mitseinem Heere, welches zu Ausführung eines HauptschlargeS immer beträchtlich genug war, nicht schon im MonatOktober l3o8 bei Santander landete, um sich mit demlinken Flügel der Spanischen Nordarmee unter Nomanaund Blake zu vereinigen oder ihr als Rückhalt zu dienen.Die Treffen von Zornoza, Valmaseda und Espinosawürden dann für die Spanier gewiß nicht so unglücklichausgefallen seyn, selbst in dem Falle nicht, wenn Naporlcon, von einer solchen Stärke des Feindes auf diesemPuncte benachrichtigt, durch Schwächung seines Mittel-heers mit Macht den bedrohten Französischen rechtenFlügel unterstützt hätte. Vielmehr konnte das Letzteredie Folge haben, daß Cuesta im Stande gewesen wäre,über Burgos weiter nach Vitoria vorzudringen und Ma-drid für den Augenblick zu retten; auch dürfte Castanosvon dem Französischen linken Flügel weniger gedrängtworden seyn.

Unmittelbar nach der Einschiffung der Engländerwurde Coruna zur Uebergabe aufgefordert. Fehlte cSseinem Gouverneur, dem Spanischen General Don An-tonio de Alcedo, an Muth, sich gegen die Franzosenfeindlich zu zeigen, da die von den Engländern undSpa-niern in der Eile gegen die Landseitc aufgeworfenen Werkevon zu geringer Haltbarkeit waren und keineswegs vontiefer Kenntniß in der Befestigungskunst zeugten, oderhing er mehr an dem Interesse des Usurpators als an

? k s k f »»»»» s s »»»*»»»»»» '