Stadt an und am folgenden Morgen eilf Uhr erreichteer nach einem ermüdenden Nachtmarsche jenseit der tie-fen Schlucht von Alventosa die feindliche Nachhut. Einrascher Angriff sprengte sie in die Flucht und brachteihre ganze Artillerie, die aus sechs gut bespannten Stü-cken, eben so viel Munitionswazen und einer trefflichberittenen leichten Kanoniercompaguie bestand, in dieGewalt der Franzosen . Außerdem fielen ihm noch 100Kisten mit Patronen in die Hände, deren er nur 24 mitfortnehmen konnte; die anderen wurden verbrannt.Sechszig Maulthiere, mit Patronen beladen und durchdie Schnelligkeit des Angriffs fortgerissen, stürzten indie Schlucht, wo sie größten Theils umkamen. DieZahl der bei dieser Gelegenheit erbeuteten Maulthiereund Pferde belief sich auf So Stück, die man sammtdem Geschütz gleich nach Klopisky's Ankunft in Zaragoza mit der Französischen Armee vereinigte.
Dem geschlagenen Feinde zum Wiedersammeln keineZeit zu lassen und die errungenen Vortheile weiter zuverfolgen, brach jener General von Neuem gegen ihnauf. Bei seinem Erscheinen im Teruel am 11. Novem-ber erfuhr er, daß sich derselbe auf die Grenze von Ca-stilien zurückgezogen und das Gebirge von NuestraSeilora de la Fuente Santa besetzt habe. Unter demSchutze dieses Bollwerks, welches das Volk für unan-greifbar hielt, glaubten die Generale Earrajal, Marcodel Ponce und ZOO Officiere, von Cadiz zur Organi-sirung der ausgehobenen Mannschaft Aragonien's aus-gesandt, den Aufstand wieder wecken und die Bewohnerdes rechten Ebroufers in dieser Provinz unter die Was-