Die Hauptbewegung geschah auf seinem rechten, der,mit Tagesanbruch über die östlichen Bergrücken defilircnd,vor den Franzosen die Ufer der Deuca zu gewinnen suchte,um zugleich das zweite Corps unter Reynier abzuschnei-den und dann die Hauptarmes selbst, noch ehe es ihr ge-lange, auf das rechte Mondegouser überzusetzen, aufdemlinken zusammenzudrängen und zu einer Schlacht zuzwingen- Massen« hatte keine Zeit zu verlieren, da derFeind schnellen Schritts heranrückte. Er selbst wollte,an der Spitze der Division Loisou , diese drohende Be-wegung gegen seine Linke aufhalten sowie die Verbindungmit Reynier sichern, während das sechste und achte Corpsnebst der Division Drouer sich ohne Verzug gegen dieDeuoa ziehen sollten. Es war Mittag, als sich derFeind vor den Thoren von Condeixa velha sowohl in derFronte als im Nucken sehen ließ. Jene Truppeurheilehatten den Ort noch nicht verlassen, weil derselbe mit ei-ner Menge von Kranken, Wagen, Kanonen und Armee-gepäck angefüllt war, wovon ein Theil, bereits auf demWege nach Coimbra , nunmehr wieder umkehren und dennach Miranda do Corvo einschlagen mußte. Zur Deckungdes Abzugs dieser unermeßlichen Colonue stellte sich Neymit dem sechsten Corps auf der Ebene links von Coudeiravelha so geschickt auf, daß ihm keine Bewegung des Fein-des, der nicht nur durch diese kleine Stadt, sondern auchauf der Straße von Redinha und links auf dem Gebir-ge zu gleicher Zeit hervorzubrechen drohte, etwas anzu-haben vermochte. General Mermet mit seiner Divisionbeobachtete diesen Punct; ihm rechts stand die des Ge-nerals Fexret in einer festen Position zur Deckung der
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