Band 
Dritter und letzter Theil.
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bei sei.rer stellenweise höher« Lage, besonders der Brücke!u , das rechte beherrscht, war die Division Ferret nebstZwei Regimentern einer andern Division und Lamotte'sleichter Cavallericbrigade zurückgeblieben. Letztere imbe-sondern hatte die Straße von Miranda do Corvo zu be-obachten. Auf dieser zeigten sich indeß nur einige schwacheAbtheilungen der feindlichen Armee, weil sie größtenTheils links durch Aranja debouchirte. Unverweilt ma-noeuvrirte sie von da gegen beide Flügel der Französischen Hauptstellnng, während sie bedeutende Massen unter demSchutze mehrerer Batterien gegen die von Ferret besetz-ten Höhen und Lamotte'ö Reiterbrigade vorschob. An-griff und Vertheidigung auf beiden letzter» Puncten wa-ten gleich hartnäckig. Endlich aber mußte Lamotte sichaus seiner Stellung gegen den Fluß zurückziehen; alleseine Anstrengungen zur Wiedereroberung derselben wa-ren vergebens. Dadurch gelang es dem Feinde, demvorwärts der Brücke ausgestellten 6Y. Regimente in dieFlanke zu fallen. Fürchterlich wüthete der Tod in denReihen dieser Braven, die endlich, nach langem Kampfein Unordnung gebracht, sich auf schmalem und beschwer-lichem Wege zu eiligem Rückzüge gezwungen sahen. DasTreffen wieder herzustellen, eilte Ney in Person nnt einemTheil der Division Mermet vom rechten Ufer herbei;allein dadurch ward die Verwirrung nur noch größer,ba die Brücke von den zu gleicher Zeit weichenden undvorrückenden Truppen sich so überfüllte, daß Viele, umsich zu retten, ins Wasser sprangen, wo sie aber fastsämmtlich statt Heil, Tod fanden. Ferret, durch diesesEreigniß getäuscht, glaubte sie sogar in Feindes Gewalt