Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
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und Reiterei unterstützten, in Masse geschlossenen starkenInfanteriekolonne. Erst nach langem Kampfe blich Er-ster» der Sieg, die sich hierauf der durch starke Verzäu-nungcn geschirmten Hauptposition der Letzter» nährten,ohne jedoch dieselbe im ersten Andränge bewältigen zukönnen. Vielmehr wurden sie, auf beiden Flügeln zu-gleich angefallen, mit Verlust hinter eine Mauer zurück-geworfen, unter deren Schutz sie sich jedoch bald wiedersammelten und von Neuem gegen Reynier's kleine Scharvordrangen. Diese, zwar für den Augenblick zum Rück-züge gezwungen und eine Haubitze einbüßend, wagte esindeß unmittelbar darauf, durch eine frische Colonne ver-stärkt, dem Feinde abermals die Stirn zu bieten, überdessen durch vrdnungsloses und zu eiliges Verfolgen ge-trennte Reihen sie nun wirkliche», wenngleich nur kurzenSieg erfocht. Denn Oberst Beckwith, der mit seinerBrigade und einem Bataillon des 52. Regiinents schnellherankam und das Treffen wieder herstellte, nöthigte siebald zu neuer Flucht. Auch jetzt noch verzagte Reynier nicht.Er führte frische Colouncn in die Linien. Allein vergebenswar fortan seiner Anstrengungen Eifer gegen Wellington'srechten Flügel. Die Verzäunungen anfder Bergfläche wur-den trotz Sarrut's tapferster Gegenwehr mit stürmenderHand bewältigt und alsbald von den Engländern selbstbesetzt, deren linker Flügel unter General Picton gleicheVortheile in eben dem Augenblicke errang , als GeneralDunlvp mit zwei Divisionen sich der Brücke und der An-höhe zur Rechten bemächtigte. Eilends traten jetzt dieFranzosen , bereits durch die feindliche Reiterei im Rückenbedroht, ihren Rückzug nach Nendo an, wo sie, vom