234
durch solche Sündhaftigkeit zu erringen vermochten. DieFranzosen wurden, nachdem auch in ihren Reihen Todund Verstümmelung mit Entsetzen gewüthet, gegen 3Uhr Nachmittags zum Rückzüge gezwungen , den sie in»deß unter dem Schutze ihrer zahlreichen Reiterei in dergrößten Ordnung vollführten. Auch gingen sie nicht wei-ter, als bis in ihre vor der Schlacht inne gehabte Stel-lung zurück. Erst dann verließen sie diese (in der Nachtauf den 18. Mai), sich gegen Llerena wendend, nachdemdas Bundesheer durch 5000 Mann aus Elvas verstärktworden war. Der Verlust des letzter« bestand in 6uooTodten oder Verwundeten. Unter diesen befanden sichdie Generale Blake, Castanos und Espana . Außerdemhatte es an looo Mann Gefangene eingebüßt, vondenen jedoch wieder viele entkamen. Französischer Seitszählte man 2000 Todte, worunter die Generale Werleund Pepin nebst mehreren Officieren hohen Rangs, 4ocioVerwundete, unter diesen die Generale Marausin undBrayer, und fast looo Gefangene..
Während des Briten Lumley Reiterei die Franzosenverfolgte und ihnen am 25. Mai nach einem für beideTheile gleich rühmlichen Gefeckte bei Usagre 150 Mannrödtete, verwundete oder gefangen nahm, erschienen dieEnglischen Divisionen Houston und Picton von der Nord-armee. Wellington selbst stand an ihrer Spitze, um inPerson die nun wieder vorzunehmende Belagerung vonVadajoz mit Nachdrck zu betreiben und besten Einnahmezu vollenden, bevor Soult abermals zum Entsatze her-anrücken konnte. Die Feste ward sofort am 25. vonHouston's Abtheilung auf dem rechten Gnadianaufer