Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
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Von eilten. Nachdem sie jedoch erfahren, daß die SpanierZur Behauptung Santander'L nicht stark genug seyen,kehrten sie zurück, nahmen den Platz wieder und verfolg-ten jene bis über die Gebirge von las Presillas.

Einige Zeit vor diesen Ereignissen war das oben er-wähnte Galicische Corps weiter vorgedrungen, die Ver-bindung zwischen Leon und Asturien abzuschneiden. Ei-,lends zog daher der Herzog von Jstriei, einem Theil sei-ner Truppen zusammen. Unter diesen befand sich auchBonnet, welcher nach Aufstellung hinlänglicher Mann-schaft zum Schutze der Linie am Debaflusse den 20. Ju-nius zu Leon erschien, wo ihn der Befehl traf, Astor-ga's Werke aus Mangel an geeigneten Vertheidigungs-mitteln ungesäumt zu schleifen. Am 25. zeigte sich dieVorhut der Aufstandshaufemzu Benavives am Orvigo.Ihr entgegen rückte General Valletaur mit drei Batail-lonen und 6o Reitern, warf sie und verfolgte sie in un-gestümer Hast über AntonaneS del Balle bis Quintanilladel Valle, wo unverhofft der vereinigten Galicier undAsturier Hauptmacht unter Santocildes ihm kühn entge-gentrat. Umkehr war nicht rathsam, da gleichzeitigZwei feindliche Colonnen von Quintaua de Ion undFontoria erschienen, um die Franzosen links zu überflü-geln. Diese machten also raschen Angriff, vermochtenaber 7000 Spaniern nicht das Gleichgewicht zu halten.Vach langem, für beide Theile sehr blutigem Kampfe,in dem Valletaur selbst den Tod gefunden, zogen sichdie Franzosen endlich auf daS linke Orvigoufer zurück,jedoch von dem Feinde nicht verfolgt, der sich jetzt beiAstorga aufstellte.