Erst am 2. Julius Morgens zwei Uhr zeigte sichderselbe mit aller seiner Macht vor dem von den Zu-rückgewichenen stark besetzten Dorfe Villamor de Bena»vides am Orvigo. Er würde sonder Zweifel gesiegthaben, hätte durch dessen bis zu Tagesanbruch verzö-gerten Angriff General Bonnet nicht Zeit gewonnen,bei Villadangos drei Regimenter zusammenzuziehen,mit denen er ihm nun schnell entgegenrückte. Durchein nicht lange anhaltendes, aber desto heftigeres Klein-gewehrfeuer wurden der Galicicr Reihen bald gelichtet,durch einen Sturmritt des 12. Drazonerregiments er-schüttert und zum Rückzüge gen Astorga gezwungen.Von hier setzten sie am i4>, obgleich inzwischen durchmehrere Dauernhaufen verstärkt, bei Bonnel's Annähe-rung ihren weitern Rückzug nach dem Gebirge von Villa«franca fort, ohne sich in ein entscheidendes Gefecht ein-zulassen. Nicht lange jedoch; so kehrten sie unter GeneralAbadia mit ungleich stärkerer Macht wieder. Fünfzehn-tausend Mann warfen sie nach Puentede Orvigo, 6ocO nachla Baneza, 4ooo als Reserve nach Astorga, während ihrVortrab Sän Martin de Torres und die Brücke überden Orvigo bei Cebrones besetzte.
Bereits einige Tage vor dem Gefechte bei Villamorde Benavidcs war General Graf Dorftnne in Valladolideingetroffen und hatte an deö HerzvgS von Jstrien Stelle,der nach Frankreich zurückging, den Oberbefehl über dieNordarmee übernommen. Gleich nach Ankunft vier fri-scher Divisionen in Pamplona und Vitoria entsendetederselbe 10,000 Mann Infanterie und i5oo Pferde unterGeneral Dumonstier gegen die Coa vorwärts Ciudad