Rodrigo, wahrend er seine Hauptmacht an den Uferndes Duero versammelte, um sein Auftreten sogleich derWelt bei erster günstiger Gelegenheit durch glänzende Waf-fenthäte» kund zu thun. Eine solche schien sich ihm mitAbadia's Ankunft am Orvigo darzubieten. Er säumtedeßhalb nicht, sich längs der Esla aufzustellen, mit demlinken Flügel an Castrogonzalo gestützt, unfern der Cea-Mündung in jenen Fluß, mit dem rechten an Leon. Am25. August ging er aus das rechte Eslaufer. Die Divi-sion Bonnet zog auf der Straße von Leon nach Astorga gen Puente de Orvigo, die des Generals Dumoustiervon Valencia de Don Juan gen la Baneza, die des Ge-nerals Roguet über Bcnavente demselben Puncte zu, undDorsenne mit der Reserve von Valderas über Villafergen Cebrones. Abadia schien auf so nahen Angriff, deralle seine Stellungen bedrohte, keineswegs gefaßt, weiler sich, mit Ausnahme seiner auf der Anhöhe von SauMartin de Torres postirten Vorhut, in größter Eilenach Astorga zurückzog. Diese leistete indeß ungemeinhartnäckige Gegenwehr. Insbesondere aber waren eSeinige Schwadronen Gastrische Husaren, so sich hierbleibenden Ruhm erwarben. Endlich mußten aber auchsie bis jenseit Palacios de la Valduerna zurückweichen,wo die Französische leichte Reiterei zu derselben Zeiteintraf, als Dumoustier zu la Baneza, Roguet zu Ce-brones und Bonnet vorwärts dein Orvigo Stellungnahmen. Am 26. drang Dorsenne nach Astorga vor,dessen Wiederbefestigung er sogleich bewerkstelligen ließ.Der Feind hatte diese Stadt bereits in der Nacht ver-lassen und sich gegen Villafranca zurückgewandt, um Gar
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