so Übel fürsorgen mochte, einem solchen Manne dieVertheidigung djeser Provinz und Stadt zu übertragen;ihn, der nicht einmal Zoo braven Schweizern obzusiegenverstanden hatte, Suchek'ö erprobtem Feldherrntaientegegenüber zu stellen! —
Den Tag nach Godinot's, dieses eben so thätigen alseinsichtsvollen Generals, verzweistungsvollem Tode (erharte, vermuthlich gekränkt durch einen Vorwarf Sonlt's,der ihm Ballestcros's Entmischung zur Last legte, am27. Oktober durch eine Kugel sich selber entleibt) traf dieFranzösischen Waffen in Ertremadura ein empfindlicherSchlag. Girard, obzwar Sieger gegen das unter Hill'sSchutze zwischen der Guadiana und dem Taio sich bilden«de Castanvssche Corps, welches er theils zerstreute, theilszum Rückzüge nach Portugal gezwungen, sollte seinesDünkels und eigener Unvorsichtigkeit Opfer werden.Ohne Aufstellung einer Vorhut oder irgend eines Außen-postens, als lebe er in tiefem Frieden, ließ er sich am2ö> Morgens sieben Uhr in seinem Hauptquartier Ar,royo Molinos am Fuße des Gebirges von Montänches,achthalb Castilische Leguas jenseit Merida, von Hill'sTrnppenabtheilung, die, durch die Bewohner der Um-gegend verstärkt, in drei Colonnen heranrückte, überfal-len. Seine Lage wurde dadurch um so gefährlicher,daß General Remond mit der ersten Brigade schon seitanderthalb Stunden auf dem Rückmärsche nach Meridabegriffen war. Schnell raffte sich zwar die zweite, wel-che Girard bei sich hatte, zusammen; allein sie vermoch-te dem Ungestüm und der Menge nicht zu wehren. FastSoo der Ihrigen wurden gelobtet, 1500 gefangen genom-