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54 Feuerschlündcn ein zerstörendes Feuer gegen die An?griffsfronte. Besonders heftig spielte die BreschbatterieNro 16 von 12 Stück Geschütz, die, von Italienern be-dient, wie Nro 6, den Namen des Königs von Rom führte. Der Feind seinerseits antwortete mit nochkräftigerm Nachdrucke, so daß es unbegreiflich war,durch welche Mittel ihm solches möglich wurde. Gleich-wohl gewann das besser gezielte Feuer der Franzosen nacheinigen Stunden die Oberhand; das Kleingewehrfeucrindeß, welches, bis in die Nacht anhaltend, ihre Fort,schritte vielfach erschwerte, ohne sie jedoch aufhalten zukönnen, vermochten die Tranchsewachcn nicht in gleichemGrade zu erwiedern. An Zahl weit geringer, verschossenst'e nur 2oo,ooo Patronen, während der Feind gewißMehr denn viermal so viel verbraucht hatte. Aller Kraft-anstrengung des Letzter» indeß setzte das Französische Heer unter Suchet kalte Besonnenheit entgegen , und je,der Schritt desselben vorwärts bewies, was Kunst undwvhlbcrechneter Muth vereint gegen Uebermacht vermö-gen. Schon Abends war ein Theil der Domherrnba-stion in Bresche gelegt, so wie alle Brustwehren der Prinszenlunette, welche die St. Carlsbastion am Eingängedes Hafens deckte. Die Eroberung dieser Linierte sollte dieRingmauer der untern Stadt öffnen. Dem GeneralBuget ward dieser ehrenvolle Auftrag. Mit 200 Elitenvorn 1. und 5. leichten und 117. Linienregiment, nebsteinigen Sapenrs, zog er Abends y Uhr von dem äußer-sten rechten Flügel der Laufgräben in zwei Colonncn ge-gen den zu nehmenden Punct. Die links erstieg dasWerk mittelst Sturmleitern, die rechts umstellte dassel -