Band 
Dritter und letzter Theil.
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sich der Feind an daS Meer und den Hafendamm ge-drängt. Ein fürchterlich' Blutbad erfolgte. Die entfes-selte Solvatenwuth, alles menschliche Gefühl zurücksto-ßend, kannte weder Maß noch Ziel. Alles, was in derUnterstadt, im Hafen, in den Häusern, in den GrähenWiderstand leistete, ward durch das Vayvnnett mit scho-nungsloser Moregicr hingcwürgt. Zweitausend Spanierdeckten die blutgetränkte Erde; nur 160 fanden, wiedurch eine Art von Wunder, Rettung mittelst Gefangen-schaft, nachdem der Nest nach unsäglicher Mühe einMittel gefunden , in hastiger Flucht die Oberstadt zu ge-winnen, unter deren Thoren noch Manchen Tod oderVerwundung ereilte. Gesättigt von dem Blute der Ge-fallenen, griffen die entmenschten Sieger mit gleicher Be-gier nach der Einwohner Habe, durch Brand zerstörend,was sie sich nicht aneignen konnten. Selbst die meistenHäuser wurden durch Anzünden beträchtlicher Zucker-Baumwolle- und anderer Magazine der Raub schnell umsich greifender Flamme. Dieser grausenvollen ZerstörungEinhalt zu thun, steuerte eiligst das Englische Geschwa-der längs der Küste von der Hohe des Forts Francolian bis jenseit des HafenS, mit ganzen Ladungen die Lauf-graben, die Lager der Franzosen so wie die Unterstadt miteinem Kugelregen überschüttend. Doch ward dadurch nurgeringer Schade erwirkt. Indeß ermuthigt durch dieseaugenblickliche Thätigkeit ihrer Bundesgenossen, wagtedie Besatzung der Oberstadt lebhaften, jedoch durchaus er-folglosen Ausfall, da sie die Gegner zu ihrem Empfan-ge in Bereitschaft fand. Das übrige Resultat dieser wich-tigen, obwohl durch so vielfachen unnvthigen Mord min-