Band 
Dritter und letzter Theil.
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gcslicht22 Feuerschlünde gegen die ganze Fronte der Ober-stadt, d. i. von der St. Pauls- bis zur Cervantesbastion,spielen lassen, während das Fort Salm und mehrere son-stige Batterien von andern Seiten her den Angriff mäch-tig unterstützten. Da man hierdurch weniger das Ver-stummen der feindlichen Artillerie beabsichtigte, als eineWallöffnnng in der Courtine zwischen der St. Johanns-und St. Paulsbastion; so war dieselbe um 10 Uhr be-reits ziemlich gut angefangen. Der Feind, von diesemAugenblicke an bis zur Wuth entstammt, verdoppelte seinGeschütz- und Klcingcwehrfener, in der Hoffnung, da-durch den Sturm bis zum andern Tage verzögern zukönnen. Allein die Belagerer antworteten nicht minderkräftig, und bereits gegen Abend ward die Bresche fürganz zugänglich erkannt. Um fünf Uhr stürzten daherauf das gegebene Zeichen l6Elitencompagnien vorn 14.,4s., 114-, HZ., 116., 11?., i2i. und i. Weichsel-regiment mit kühnem Andrang zum Sturme heran. Siebildeten drei Colonnen unter den Obersten Saint Paul,Ordioni und dem Mataillonschef Fclici. An ihren Spi-tzen befanden sich die Jngenieurofsiciere und die Sa-peurs. Zwei Colonnen standen in Reserve, die einevon 1000 Mann unter General Ficatier, die andere un-ter General Montmarie von 4000 Mann. Das Ganzebefehligte General Hadert. Spanischer Scits warenzwei Bataillone Provinzialgrenadiere und das RegimentAlmeria hinter der Bresche aufgestellt. Derselbe Muth,welcher jene zum Sturme befeuerte, entflammte denFeind zur Vertheidigung. Mit entschlossener Bruststammte er sich den am hellen Tage gegen ihn anstür-