Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
306
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„Vertheidigung d-r Straßen zu vermögen, in nichts nach,„gebend, dem Meere zu oder über die Mauern und Palis-saden, in der eiteln Hoffnung, in der Flucht ihr Heil zu„finden; allein, da uns der Feind auf der Seite von Bar-celona eingeschlossen hatte, mußte nothwendig Gesan-„genschast überall ihr Leos werden. Nach Maßgabe un-„sercS WeichcnS besetzte derselbe die Wälle und drang in„die Straßen, Alles ohne Unterschied des Standes, Al-„ters und Geschlechtes tödtend oder verwundend. Diese..Trauerscene verlor jedoch von ihrer Schrecklichkeit etwas„durch die Großmuth der Französische » Ofsi'ciere, die„selbst mit eigener Gefahr, Opfer ihrer blutlechzenden„Untergebenen zu werden, nach Kräften allenthalben zu„retten suchten *). Ich selbst ward von einem Bayon-„nettstich im Unterleibe verwundet und dann gefangen„genommen in dem Augenblicke, als ich dem Thore von„Sän Magin zueilte, um dort, wo möglich, einige Sol-„daten zusammenzubringen, damit den Feind anzugreifen,„uns in der Nacht zu retten oder zu versuchen, uns durch-zuschlagen. Das hieraufverbreitete Gerücht meines To-„des mehrte die Unordnung dergestalt, daß die Soldaten,„ihre Waffen von sich werfend,die Flucht ergriffen und, auf„diese Weise dem Feinde in die Hände laufend, in Ges„fangenschaft geriethen.

Auf diese Stelle hatte Herr Oberstlieutenant Ionen in seinem Wer-te : „Geschichte des Kriegs in Spanien, Portugal :e." (TeutscheNebersehung von Herrn Major von Hauer, Thi. 2. S. 40) Bedachtnehmen sollen, statt unbedingt zu behaupten, es habe Niemand An,stakt getroffen oder Befehl ertheilt, dem Würzen »er wehrlosen Lin»wohner ein Ende ju machen.