„So ging endlich Tarrazona mitten unter den Gräu-„eln, welche der Heldenmuth einer jedem Vergleich, jeder„Capitulation abgeneigten Besatzung herbeiführte, nach„einer der hartnäckigsten Belagerungen am 28 . JuniuS„verloren. Mir selber darf ich das Zeugniß geben, wah-rend derselben keine Maßregel unversucht gelassen zu ha-„ben, weiche die Vertheidigungskunst vorschreibt, und die„geringe Anzahl von Mannschaft und Materialien mir„erlaubte. Ewig denkwürdig wird dieser Zersibrnngstag„der alten Hauptstadt Spanien's für die Nachwelt blei-„ben. Mehr denn 4 oc>o Bomben oder Granaten und ei-„ne zahllose Menge von großer« oder kleinern Kugeln Hä-rchen im Lause der Belagerung ihre Tempel und Häuser„zertrümmert, die Hospitäler der Inseln Mallorca und„Menorca so wie der Mittelländischen Küsten mit ihren„verwundeten Vertheidigern angefüllt. Alle Schrecknisse„der Belagerung selbst aber überbot ihres Daseyns letzter„grauenvoller Augenblick, der dem Auge nichts als des ent«„seitlichsten Mordes Bild zu zeigen hatte.
„Tags darauf ließ mich General Graf Suchet auf ei-„ncr Tragbaare nach seinem Hauptquartier in Constanti„bringen, wo ich die Generale Courtin und Cabier, den„Brigadier Messina und andere Befehlshaber fand, die„mit etwas über 7,800 Mann, worunter 4 oo Offiziere,„in Gefangenschaft gerathen waren. Suchet sagte mir in„Gegenwart seiner vornehmsten Officiere geradezu: ich"sey die Ursache aller der von seinen Truppen in Tarra-»gona verübten Grämst, weil meine Vertheidigung die„Grenzen der Kriegsgesetze überschritten hätte. Nach die-sen müsse er mich mit dem Tode bestrafen, weil ich nach