Band 
Dritter und letzter Theil.
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und zwar um so heftiger, da man die Breschbatterie,das feindliche Geschütz auf der Maueröffnung zu de-montiren, mit einem Vierundzwanzigpfünder vermehrthatte. Der Erfolg entsprach vollkommen der Absicht.Allein die Belagerten erhoben alsbald längs der ganzenAngriffsfronte ein äußerst lebhaftes und mörderischesJnfantericfeuer, unter dessen Schutze sie mit dem höch-sten Eifer an Verschüttung der Bresche mittelst Erd-säcke arbeiteten. Freilich zerstörte jede Kanonenkugelihr Wer? und raffte die Arbeiter weg; inzwischen dieUnverdrossenheit des Muths ersetzte augenblicklich wie-der, was die feindliche Waffe zernichtete. Um 4 UhrAbends endlich war die Bresche nach Rogniat's, Ha-bert's und Valee's Meinung für 3 bis 6 Mann inFronte zugänglich; allein immer nicht ohne Schwierig«keit, da sie sich bei 30 Fnß Höhe bloß aus den Trüm-mern des Mauerwerks ohne Erde gebildet hatte, undihre Grundfläche auf einem sehr schroffen Felsenabhangeruhete. Gleichwohl entschloß sich der Marschall zumSturm. Vierhundert Eliten von Habert's Division, un«terstützt durch einen gleich starken Rückhalt der Itali-enischen Division, stürmten Abends Z Uhr mukhig ausdem 35 Klafter von dem Werke gebildeten Waffenplatzegegen die Bresche und erstiegen, der ungemein schroffenAbdachung des Felsen, des feindlichen Kleingewehrfeuersund des Hagels von Granaten und Steinen ungeachtet,welche die Belagerer hinabrollten, dieselbe wirklich biszu zwei Durcheil ihrer Höhe. Hier aber konnten sienicht mehr vorwärts, weil die Bresche in einem vomfeindlichen Feuer rings umgebenen einwärts gehenden