Band 
Dritter und letzter Theil.
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mit 2oc>,ooo Menschen angefüllten Stadt nothwendigveranlassen mußte, benutzend, ließ der Marschall dasBombardement aus der bei dem Capuzinerklvster errich-teten Mbrserbatterie alsbald beginnen, das, nachdemnoch mehrere Batterien bewaffnet worden, bis zum Endeder Belagerung Tag und Nacht mit solcher Heftigkeit an-hielt, daß je von 24 zu 24 Stunden 1000 Bomben undHaubitzgranatcn geworfen wurden.

Nachdem sich die Franzosen in einigen Häusern derVorstadt Quarte festgesetzt, innerhalb der Häuser von S.Vicente Verbindungen so wie auf der Seite gegen denPlatz Vcrrammlungen angelegt und sich so gedeckt in derNacht auf den 6. den letzten Häusern, lo Klafter vonder Stadtmauer, genähert hatten, beauftragte Suchetam andern Morgen in der Erwartung, daß das Beneh-men einer Armee, welche so starke und so wohl bewehrteLinien verlassen konnte, zugleich die furchtbare Wirkung,,welche eine so mächtige Beschießung auf eine so großeBevölkerung machen mußte, den General Blake vielleichtzu einer Capitulakion würde gestimmt haben, seinen er-sten Adjutanten, den Obersten Meyer, die betreffenden.Vorschläge nebst einem Briefe zu überbringen. Alleinder Abgeordnete konnte weder in die Stadt gelangen,noch den feindlichen Obergeneral zu Gesicht bekommen.Indeß gab er seinen Brief auf den Vorposten ab. Eclautete also:

„Im Lager vor Valencia am 6. Januar 1gl2.

„Die Gesetze des Kriegs bestimmen einen Grenz»„Punct für das Unglück der Völker; dieser Punct ist er-„reicht. Die kaiserliche Armee steht nunmehr nur noch