Sän Vieeute und am andern Tage vollständig bewaff-net, hatte den Theil der Stadt zum Zielpunkte, woBresche geschossen werden sollte. Nro lo von io Vier«midzwanzigpftriidern, keine 80 Klafter vom Platze ent-fernt, sollte den rechts dem Thore S. Vicente gelege-nen Mittelwall in Bresche legen und die von Nro nvon 9 Vierundzwanzigpfündern, 250 Klafter links eben-gedachter Batterie, jenen zur linken des Thores vonQuarte, wahrend die Batterie Nro 12 von 4 sechszölli«gen Haubitzen, auf dem linken Guadalaviarufer rück-wärts Tendetras errichtet, die Courtine zwischen ge-dachtem Thore von Quarte und der Cacharinenbastionin schiefer Richtung zu besireichen und ihr Feuer mitdem der Batterie von Razafa und der Capuziner zukreuzen angewiesen war.
Der Feind, bestürzt ob solchen furchtbaren Fort-schritten der Belagerer und dem schrecklichen Bombarde-ment, das bereits mehrere Erplosioncn und bedeutendenBrand verursacht hatte, sowie aus Furcht vor einem Hanpt-sturm, nachdem die am 8. Abends aufgedeckten Dresch'oatte-rien die Ringmauer an verschiedenen Puncten geöffnet ha-ben würden, bat am 9. um Einstellung des Feuers undum Capitulation, die auch wirklich noch an demselbenAbend unter folgenden Bedingungen abgeschlossen ward:
Art. 1 . Die Stadt Valencia soll der kaiserlichenArmee übergeben, die Religion geachtet, sowie dieEinwohner und das Eigenthum geschützt werden.
Art. 2. Wer immer einen thätigen Antheil amKriege oder an der Revolution genommen haben mag,soll wegen der Vergangenheit nicht in Unterjochung ge-