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ſtimmung herleiten, und man hat ſonſt keine Zeitwomit man ſie vergleichen kann um zu ſehn wierichtig ſie iſt. Zweene Beobachter die in einemAugenblicke jeder eine Hoͤhe naͤhmen, koͤnnte einerdem andern zur Pruͤfung dienen, auſer dem aberdaß dieſes weitlaͤuftige Anſtalten erfoderte, muͤßtenauch beyde einander ſo gleich ſeyn, daß nicht etwawas aus des zweyten Beobachtung Unterſchiedenesvon des erſten ſeiner folgte, einem Fehler des zwey—ten zuzuſchreiben waͤre.
50. Ich rede hie wie man leicht ſiht, von demGebrauche einer einzelnen Hoͤhe, ohne eine Uhr,wie es die Aſtronomen gemeiniglich machen mußten,ehe Hugen die Pendeluhren ihnen brauchbar einrich—tete. Wenn man die Uhr hat ſo laͤßt ſich die Zeitbequemer und richtiger angeben als nur aus einzel—nen Hoͤhen. Ich will alſo nun ſuchen die Vorſchrif—ten dazu aus den erſten Gruͤnden herzuleiten.
Gebrauch der Uhren.
51. Aufg. Vermittelſt eines Quadranten, denGang der Uhr mit Sternzeit(Aſtr. 8 1) zu vergleichen.
Aufl 1 Weil die Umdrehung der Himmelsku—gel gleichfoͤrmig angenommen wird(Aſtr. 82) ſo ver—ſtreicht ein Sterntag nicht nur zwiſchen zweenDurchgaͤngen eines Sterns durch die Mittagsflaͤ-che, ſondern auch zwiſchen den beyden Augenblickenda er eine Nacht eine gewiſſe Hoͤhe hat, und diefolgende Nacht eben die Hoͤhe, auf eben der Seiteder Mittagsflche wieder bekoͤmmt.
II.