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V. Darf man Abweichungen von Sternen alsbekannt annehmen, und weiß man ſeine Polhoͤhe,ſo laͤßt ſich nach(31) finden was fuͤr eine Hoͤhe je-den Sterns am beſten dazu iſt.
VI. Dieſes wenigſtens ohngefaͤhr zu berechnenbrauchte man auch nur Polhoͤhe und Abweichungenohngefaͤhr zu wiſſen; man koͤnnte alſo hiezu ſich miteiner Mittagslinie begnuͤgen ſo wie man ſie etwanach der Sonne(Aſtr. 62) gezogen gaͤtte, ohne die(Aſtr. 63) angedeuteten Verbeſſerungen.
VII. Der Quadrant dient gleichſam nur zn ei-nem Geſtelle fuͤr ſein Fernrohr, dadurch ſich zu ver—ſichern, daß es die zweyte Nacht wenn man denStern in ihm ſiht, eben die Lage hat wie die erſte.Es iſt alſo nicht einmahl daran was gelegen, ob derQuadrant vollkommen richtig eingetheilt iſt, ob erdie Hohen in kleinen Theilen giebt, denn manbraucht hier eigentlich nicht zu wiſſen wie groß dieHoͤhe iſt, ſondern nur daß ſie beyde Naͤchte einerley iſt.
VIII. Alſo waͤre ſtatt des Quadranten auch einanderes Inſtrument brauchbar, mit dem man nurein Fernrohr in eine gewiſſe Lage gegen den Hori-zont und allemahl, wenn man wollte, ſicher in ebendie Lage wieder bringen koͤnnte, geſetzt daß mannicht eigentlich wuͤßte was es fuͤr einen Winkel mitdem Horizonte machte. So haͤtte man allemahleben die Hoͤhe wieder, ohne eigentlich zu wiſſen wiegroß ſie ſey.
VIIll Es waͤre leicht mehr als einen Entwurfvon ſo einem Werkzeuge zu machen. In Smiths
L Lehr-