Band 
Erste Sammlung.
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bis man ſtatt ihrer genau die Mittagslinie haͤtte,oder, der Fehler den ihre Unrichtigkeit geben kannbeſtimmen.

77. Dergleichen Verticalflaͤche, laͤßt ſich ſo auf.richten, daß man einen Faden, wie(70) genau aufdie gezogene Linie herabhaͤngen laßt und von einerStelle dieſes Fadens, bis an eine Stalle der Mit—tagslinie, einen andern Faden ausſpannt, dieſer iſtdie Hypothenuſe eines rechtwinklichten Dreyecks,deſſen Perpendikel auf den lothrechten Faden, dieGrundlinie auf die gezogene Mittagslinie, faͤllt.

Dieſes Fadendreyeck,(triangulum filare) be-ſchreibt Riccioli; Almag. Nou. Lib. V cap. 18 n.16. p. 300. Das Loth verordnet er kegelfoͤrmig, denlothrechten Faden durchs Oehr einer ſtarken Neh—nadel zu ziehen, und dieſe Nadel durch den Kegelnach ſeiner Axe zu ſtoſſen, daß ſie an ſeiner Spitzeberans koͤmmt. Die Abſicht iſt blos dadurch zu er-halten, daß dieſe Spitze des Lothes recht verticalunter dem Faden iſt. Das laͤßt ſich auch bey an—dern Vorrichtungen des Lothes erhalten, erfodertaber allerdings Aufmerkſamkeit.

Der Querfaden, kann in der Stelle befeſtigetwerden, von welcher der lothrechte herabhaͤngt

Statt ſeiner dient auch ein anderer lothrechterFaden, uͤber der Mittagslinie; beyde lothrechte Faͤ-den geben alsdenn eine Fadenflaͤche. ö

Allerley Vorrichtungen und Gebrauch dieſerAnſtalt findet man in Roſtens aſtron. Handbuche4. Cap.78