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kann ein wenig von der Mittagsflaͤche abweichen,wie geſchehn wird, wenn ſie recht uͤber einer Mit-tagslinie ſtuͤnde, dieſe ſelbſt aber ein wenig unrich-tig waͤre.
84. Fweytens, koͤnnte dieſe Ebene zwar denHorizont in der richtigen Mittagslinie ſchneiden,aber ſelbſt etwas wenig geneigt ſeyn, und deßwegenmit der Mittagsflaͤche einen kleinen Winkel machen.
85. Drittens koͤnnte die Ebene des Quadran-ten vollig in der Mittagsflaͤche ſeyn, aber die Aredes Fernrohrs dreht ſich nicht genau ihr parallel,ſondern macht einen kleinen Winkel mit ihr.
86. Dieſe drey Fehler koͤnnen zuſammen vor-handen ſeyn; Aber jeder fuͤr ſich darf nur klein ſeyn,wenn das Inſtrument durch ihn nicht allzuſehr un-richtig werden ſoll, und es iſt leicht zu erhalten, daßjeder ſolcher Fehler, wenn man ihn ja nicht ganzvermeiden kann, nur klein bleibt.
87. Solchergeſtalt wird verſtattet ſeyn, jedenFehler einzeln zu betrachten, als waͤre er ohne dieandern beyden da zu unter ſuchen was er fuͤr Folgenhat und wie aus demſelben zu erkennen iſt wie vieler betraͤgt. Weis man dieſes, ſo kann man dasWerkzeug mit dieſem Fehler doch brauchen, wennman nur bey jeder Beobachtung die bekannte Groͤſ-ſe des Fehlers mit in Rechnung bringt.
88. Geben ſich alſo Methoden, zu finden wieviel jeder dieſer drey Fehler einzeln betraͤgt, ſo wirdman dieſe drey einzelnen Groͤſſen zuſammen gerech-
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