Band 
Erste Sammlung.
Seite
190
JPEG-Download
 

190 ER O EN

122. Die beyden Unterſuchungen(116; 119)im Gebrauche voͤllig ſicher anzuwenden iſt noch Fol-gendes zu bemerken.

123. Die Ebene HSR(116) macht mit derMittagsflaͤche einen ſpitzigen Winkel uͤber dem Ho-rizonte, einen andern gleichen darunter. Weil manaber nur den Theil von ihr braucht, der uͤber demHorizonte iſt, ſo hat man nur den einen ſpitzigenWinkel zu betrachten, dadurch wird alles hie vielkuͤrzer als bey der Verticalflaͤche(19)

124. Die Beobachtung(116) lehrt ob dieſerſpitzige Winkel über dem Horizonte, oſtwaͤrts oderweſtwaͤrts der Mittagsflaͤche liegt; Im erſten Fal-le naͤhmlich kam der Stern in die ſchiefe Ebene vonOſten her, eher als in die Mittagsflaͤche, im zwey-ten Falle ſpaͤter;

12 5. Und wenn man einmahl aus der Beobach-tung dieſe Lage der Ebene beſtimmt hat, ſo bedeutet

linz tang 5 5.——, den Sinus eines Zeitbogens, um wel-

coſ qchen jeder Stern der von Oſten her in dieſe Ebenekoͤmmt, eher oder ſpaͤter in ſie koͤmmt, nachdem Ggegen Oſten oder gegen Weſten liegt.

126. 18, 4 F. iſt der Scheitelkreis in deſſen E.bene die Are des Fernrohres(119) iſt; Er machtmit dem Meridian den Winkel FS, und dieſerWinkel iſt ſpitzig oder ſtumpf, nach dem PS; oderFCS, ſpitzig oder ſtumpf iſt(ſphaͤr. Trig. 1. Satz

6. Zuſ.)