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362. Hr. B. ſchlaͤgt daher zu Beſtimmung derZeit, das Fernrohr in der Mittagsflaͤche vor, ſo zugebrauchen, daß man Sterne durchgehen laͤßt undaus dem Unterſchiede zwiſchen den Reetaſcenſionen desSterns und der Sonne, die wahre Zeit des Durch—ganges des Sterns findet.
Dieſes Verfahren erfodert, daß man die Stelledes Sterns, beſonders ſeine Rectaſcenſion ſehr ge—nau weiß. Die welche man als eine mittlere, fuͤreine gewiſſe Epoche, in einem genauen Verzeichniſſevon Firſternen findet, muß man durch das Fortruͤk-ken der Nachtgleichen, die Abirrung wegen der all—maͤhlichen Fortpflanzung des Lichtes, die Nutationder Erdaxe, verbeſſern. Hr. Bernoulli hat dieſesVerfahren durch ein Verzeichniß dazu brauchbarerSterne, nebſt dem was ſonſt dabey noͤthig iſt, ſo be—quem als moͤglich zu machen geſucht.
363. Ohnſtreitig iſt es eine ſehr groſſe Bequem-lichkeit ein Fernrohr in der Mittagsflaͤche zu haben;uͤbereinſtimmende Hoͤhen aber ſind doch anfangs noͤ—thig das Fernrohr in die Mittagsflaͤche zu bringen,und ſie bleiben nachgehends immer das ſicherſte undbequemſte Mittel deſſelben Stellung zu pruͤfen undzu berichtigen.
Wer alſo ein Fernrohr in der Mittags flaͤche hatder wird meines Erachtens wohl thun den Mittagan der Sonne ſelbſt zu beobachten. Verhindert dieWitterung dieſes, ſo kann Hr. B. Methode mitSternen nuͤtzlich ſeyn.
Wie es ſich mit dem Gange der Uhr verhaͤlt laͤßt
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